
| Einsatzübung am 15.09.2001 | |||||
| "Gasexplosion
im ehemaligen Obdachlosenasyl Schleizer Str. 51a in Hof." Diese -Gott sei Dank- fingierte Alarmmeldung ereilte die nichts ahnenden Helfer und Führungskräfte des THW Hof am 15.09.2001 gegen 9 Uhr während ihrer planmäßigen Ausbildung. Sofort machte sich der Technische Zug mit GKW I, GKW II, MLW I und II und Lkw Lbw einsatzbereit. Am Einsatzort eingetroffen, erwartete ihn ein Bild des Schreckens: Dichte Rauchschwaden durchzogen das gesamte Gebiet, die letzten Meter des Anfahrtsweges der Einsatzfahrzeuge musste beinahe "blind" erfolgen. Ortung und Bergung der vermissten Personen, Ausleuchtung des Kellers nach Ausschluss der Ex-Gefahr und Errichten einer Verletztensammelstelle einschließlich einer ortsfesten Brauchwasserleitung - so lauteten die Einsatzaufträge. Die Ersterkundung musste vorsichtshalber wegen des dichten Qualms mit schwerem Atemschutz erfolgen. Drei Halbtrupps übernahmen diese Aufgabe in sämtlichen Stockwerken. Sieben zu bergende Verletzte konnten schließlich den draußen bereitstehenden Rettungsmannschaften gemeldet werden. Eine Explosionsgefahr war nicht mehr zu verzeichnen. Die Beleuchtung sämtlicher Kellerräume mittels 8 Flutlichtscheinwerfern konnte deshalb gefahrlos vorgenommen werden und war innerhalb von 15 Minuten durch die Fachgruppe Elektroversorgung vollständig errichtet. Schwieriger gestaltete sich hingegen die Rettung einiger Verletzter, da in sämtlichen Räumen des Obergeschosses (wirklich!) akute Gefahr des Durchbrechens durch die nur noch bruchstückhaft vorhandene Bodenbeplankung bestand. Erst nach Durchführung entsprechender Abstützmaßnahmen und Sicherung des Bodens mit Laufbohlen konnte die Bergung der Betroffenen mittels Schleifkörben, Bergeschleppen, Rollgliss etc. eingeleitet werden. Trotz der widrigen Umstände waren sämtliche Verletzte binnen ca. einer Stunde "in Sicherheit". Inzwischen hatte auch die Fachgruppe Infrastruktur ganze Arbeit verrichtet: eine ca. 20 m lange, provisorische aber dennoch ortsfeste Brauchwasserleitung aus Kupferrohren war verlötet, vorschriftsmäßig abgedrückt und mit einer Tauchpumpe in Betrieb genommen. Die Übungsbeobachter und Schiedsrichter äußerten sich in einer anschließenden Übungs-Nachbesprechung erfreut über den hohen Ausbildungsstand und das hervorragende "Hand-in-Hand"-Arbeiten der einzelnen Gruppen. |
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JN.
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| Bilder zur Übung finden Sie im Fotoalbum. | |||||
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