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Kein
Zuckerschlecken war für die Mitarbeiter des Stadtbauhofs und eine
Tauchergruppe des Technischen Hilfswerks am Samstag, dem 13.04.02
ein Arbeitseinsatz am Untreusee. An den Pfählen der ehemaligen Bootsanlegestege
sollten Ketten gespannt werden - eine provisorische Lösung, die
es ermöglichen soll, die Boote in diesem Sommer dort festzumachen.
Überraschende Regenfälle hatten die Fertigstellung der neuen
Landestege zunichte gemacht.
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Das
Provisorium war mit den Besitzern der Boote vereinbart worden, um den
Freizeitkapitänen auch in diesem Sommer das Segeln auf dem Untreusee
zu ermöglichen. Die Arbeiten am Samstag gestalteten sich jedoch schwieriger
als gedacht. Den Tauchern gelang es wegen des morastigen Untergrundes
nicht, eine Reihe von kurzen Pfählen, die in Betonringen stecken, zu
verkeilen. So musste erst ein dickes Rohr zersägt werden, das über die
Pfähle gestülpt und auf die Ringe gesetzt wurde. Wie in einen Trichter
schütteten die Helfer dann in das Rohr feinen Splitt, der mit Stangen
im Betonring festgeklopft wurde. Ein mühseliges und langwieriges Unterfangen,
das immer wieder unterbrochen werden musste, um vom Ufer neue Eimer
mit Splitt zu holen. Der ständige Nieselregen trug mit dazu bei, dass
nicht nur die Taucher bald zu frösteln anfingen.
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