
| Gasexplosion in Helmbrechts - 03.11.2001 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| "Hier spricht
die Saale mit Alarm für das THW Hof. Gasexplosion in Helmbrechts, Anwesen
Bergstraße X. Finden sie sich umgehend in der Unterkunft ein. Ich wiederhole..."
- Mit diesem Funkspruch aus den Funkmeldeempfängern fand für die Helfer
und Führungskräfte des THW Hof am 3. November ein gemütlicher Samstag
Abend ein jähes Ende. Bereits 8 Minuten nach dem Alarmeingang um 20.12 Uhr rückte der Technische Zug mit zunächst einem MTW, einem GKW I und einem Pkw zur Einsatzstelle aus. Schnell wurde den Helfern klar, dass es sich diesmal eben nicht um eine Übung handelte: Nach der Explosion einer Propangasflasche bot sich vor Ort ein Bild des Schreckens. Ein zweistöckiges Mehrfamilienhaus stand bei Ankunft der Hilfskräfte in Flammen, eine Giebelwand war aufgerissen. Dadurch bestand akute Einsturzgefahr. Noch während die Feuerwehren erste Löschversuche unternahmen, konsultierte die bereits gebildete örtliche Einsatzleitung (ÖEL), bestehend aus dem Kreisbrandinspektor, dem Kommandanten der Feuerwehr Helmbrechts und des Leitenden Notarztes des BRK, das THW Hof, um eventuell notwendige Abstützmaßnahmen durchzuführen. Bei einer Erkundung durch den Kreisbrandinspektor, die inzwischen in die ÖEL mit aufgenommenen Gruppenführer des THW und einen hinzugezogenen Statiker wurde jedoch schnell deutlich, dass von der angeschlagenen Giebelwand eine weit größere Gefahr ausging, als zunächst vermutet. Nach Meinung der Spezialisten des THW und des Statikers konnte ein plötzlicher Einsturz der gesamten Wand nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr sofort aus dem gefährdeten Bereich abgezogen werden. Während ein Trupp des THW Hof damit begann, die Einsatzstelle weiträumig auszuleuchten, führte der Rest der Gruppen zusammen mit der Feuerwehr die inzwischen von der Einsatzleitung angeordnete Evakuierung der benachbarten Wohngebäude durch. Nachdem aufgrund der außerordentlichen Gefährdung durch das zerstörte Gebäude an eine Abstützung nicht zu denken war, entschloss sich die Einsatzleitung nach Anraten des THW zum kontrollierten Abriss der betroffenen Mauer. Hierzu musste ein 30 t - Bagger einer ortsansässigen Baufirma beordert werden. Nachdem die Wand in einer riesigen Staubwolke zu Boden krachte und die Gaszufuhr durch die Stadtwerke unterbrochen wurde, war es den Feuerwehren möglich, die Löscharbeiten fortzusetzen. Erst um 3.45 Uhr konnten die evakuierten Anwohner durch Helfer des THW und des BRK wieder in ihre Wohnungen zurückgebracht werden. Weitere Abstützmaßnahmen des zerstörten Hauses durch das THW Hof wurden nicht mehr notwendig, aufgrund der Einsturzgefahr der Decken innerhalb des Hauses mussten jedoch die Eingänge noch durch Einpassung von Spanplatten verschlossen werden. Die Einsatzleitung, insbesondere der Kreisbrandinspektor zeigte sich in einer kurzen Nachbesprechung sehr angetan vom schnellen, effektiven Einsatz und von der hohen Fachkompetenz des THW Hof: die Feuerwehren des Landkreises würden mit Sicherheit bei zukünftigen Einsätzen wieder und vermehrt auf die Hilfe des THW zurückgreifen. |
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Eingesetze Kräfte
und Fahrzeuge
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| Insgesamt waren ca. 150 Männer und Frauen im Einsatz. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bilder zum Einsatz finden Sie im Fotoalbum. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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